Keine Angst vor der Angst

Mit einfachen Techniken Ängste lindern
 

Keine Angst vor
der Angst

Mit einfachen Techniken Ängste lindern

Kann man Ängste lösen? Natürlich.

Ängste kennt fast jeder von uns. Häufig begegnen wir ihnen schon im Kindesalter mit der Angst vor dem Dunkeln, Prüfungsängsten oder Lampenfieber. Später sind auch Erscheinungsformen wie Flugangst oder Angst in engen Räumen keine Seltenheit. Leichte Ängste sind nicht zwingend ein Problem. Doch wenn sie uns dazu bringen, schwierige Situationen zu meiden oder uns im Alltag einschränken, sollte man etwas unternehmen.

Was ist Angst?

Zunächst einmal vorweg: Ängste sind absolut menschlich. Wenn man einmal unsere Entwicklungsgeschichte anschaut, dann lernt man, dass Angst ursprünglich eine biologisch sinnvolle Reaktion auf eine Bedrohung ist. Sie sorgt dafür, dass wir riskante Situationen meiden und mobilisiert unsere Kräfte für Kampf oder Flucht. Kollektive Erfahrung hilft uns über Situationen zu entscheiden. So haben sich zum Beispiel Ängste vor bestimmten Tieren wie giftigen Schlangen oder Spinnen als Überlebensvorteil erwiesen. Deshalb fürchten sich viele Menschen auch heute noch vor diesen Arten von Tieren. Darüber hinaus gibt es Ängste, die sich aus Stresssituationen ergeben. Die Unsicherheit vor einer Prüfung oder Bewerbung, das Lampenfieber oder auch die Flug- und Höhenangst sind Beispiele dafür. Oft sind dies nur temporäre kurzfristige Ängste, die trotzdem unangenehm sind. Wenn sich allerdings Ängste auf ungefährliche Dinge fokussieren und beginnen, die Lebensqualität einzuschränken, spricht man von Angststörungen.
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Wenn die Nerven zum Angstgegner werden

Tatsächlich leiden viele Menschen bisweilen unter Angstphasen: Über 12 Millionen Deutsche beklagen sich über Angststörungen. Diese zeigen sich in Unruhe, intensiven Gedanken sowie mit Herzrasen, Zittern und Schweißausbrüchen. Daraus entsteht eine zunehmende Tendenz vermeintlich bedrohliche Objekte oder Situationen zu meiden. Ängste können mild ausgeprägt sein, wie zum Beispiel bei einer leichten Flugangst oder Prüfungsunruhe.
Sie können allerdings auch ernste Ausprägungen annehmen: Immer mehr Menschen sind leider von schwerwiegenden Formen wie Panikattacken betroffen. Patienten neigen dazu, Alltagsereignisse, Veränderung oder auch körperliche Symptome als bedrohlich zu interpretieren. Katastrophen-Szenarien entstehen im Kopf und intensivieren die Furcht bis hin zur Todesangst. Atemnot, Übelkeit, Schwindel oder auch Taubheit, Kribbeln, Schmerz in Brust und Magen verstärken die Symptome und vermitteln das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren...

Wenn Menschen an ernsthaften Panikstörungen leiden, so ist ein Gang zum Arzt dringend empfohlen.

Die Gründe für unsere Ängste

Heute sieht man die Ursachen für Angststörungen häufig in unseren aktuellen Lebensumständen. Hoher Druck im Berufsleben, Schnelllebigkeit, Reizüberflutung und privater Stress sind tatsächlich besonders förderlich für Ängste. Doch es gibt gravierendere angstauslösende Faktoren wie zum Beispiel Traumata, Alkohol- und Drogenkonsum, bestimmte Medikamente; Funktionsstörungen der Schilddrüse sowie Herz- und Hirnerkrankungen. In diesen Fällen sollte man mit einem Arzt oder Therapeuten sprechen. Sind eher Stress und Reizüberflutung die Auslöser, sollte man nach Möglichkeit die persönliche Belastung reduzieren. Gelingt dies nicht, so kann man zumindest versuchen, mit einigen Techniken deren Symptome mildern.
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Typisches Verhalten bei Angst

Der Forscher und Psychologe Siegbert Warwitz unterteilt Ängste in acht unterschiedliche Verhaltensweisen.
1 Vermeidungsverhalten
Man versucht dem auslösenden Ereignis auszuweichen. 
2 Bagatellisierungsverhalten
Das als peinlich erlebte Angstverhalten wird vor sich selbst und anderen heruntergespielt, aber als unangenehm empfunden.
3 Verdrängungsverhalten
Angstgefühle werden unterdrückt oder weggeschoben, verschwinden tun sie dadurch meist nicht.
4 Leugnungsverhalten
Angstgefühle werden ignoriert, die als Schwäche empfundene Angst wird vor anderen versteckt.
5 Übertreibungsverhalten
Sicherheitsvorkehrungen werden zur eigenen Beruhigung überzogen.
6 Generalisierungsverhalten
Die eigene Angst wird auf andere übertragen, damit man sich nicht als „Sonderling“ fühlt.
7 Bewältigungsverhalten
Es werden aktiv angemessene Bemühungen unternommen, um mit der Angst umzugehen. 
8 Heroisierungsverhalten
Das Gefühl der Angst wird gesucht, um beim Bezwingen dieser Angst sich selbst als heldenhaft zu erleben.

Tipps gegen akute Angst

Wie auch immer Sie Ängste empfinden und damit umgehen: Im Alltag ist es sinnvoll, sich um deren Linderung zu kümmern. Die folgenden Tipps können Ihnen dabei helfen. Dabei sollten Sie auch Folgendes bedenken: In der Regel ist es die persönliche Bewertung einer Situation, die diese als beängstigend wahrnimmt. Je weniger man also einen verunsichernden Gedanken-Strudel zulässt, desto weniger Angst entsteht.
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Achten Sie auf die Atmung

Bei Angst beschleunigt sich die Atmung. Der erste Rat ist daher: Versuchen Sie Ihren Atem zu beruhigen und die einströmende und ausströmende Luft aktiv zu spüren. Dieser Fokus lenkt auch ein wenig von der angstauslösenden Situation ab. Es hilft zudem, die Atemzüge zu zählen. Legen Sie dabei die Hand auf den Bauch und spüren Sie, wie sich dieser mit der ruhigen Atmung bewegt.
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Bewahren Sie Ruhe

Leichter gesagt als getan, denken Sie jetzt wahrscheinlich. Doch es hilft, sich klar zu machen, dass man keiner akuten Gefahr ausgesetzt ist. Leidet man beispielsweise unter Flugangst, dann ist es ja nicht so, dass man gerade in Gefahr ist, man hat nur Angst davor. Für Ihre Begleiter ist der Tipp „Ruhe bewahren“ wichtig. Dieser kann Sicherheit und Geborgenheit vermitteln. 
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Versuchen Sie aktiv zu entspannen

Es gibt eine große Zahl an bewährten Entspannungsmethoden die nachweislich Muskelverspannungen sowie Angst abbauen. Diese Methoden sind in der Regel leicht zu erlernen und eignen sich hervorragend, um bei akuten Panikattacken Abhilfe zu leisten. Progressive Muskelentspannung hilft z.B., da sie Konzentration, geregelte Atemtechnik, gezielte Muskelan- und entspannung miteinander kombiniert. Probieren Sie einfach aus, welche Entspannungstechnik für Sie am besten funktioniert.

Hilfe zur Selbsthilfe

Wichtig für Betroffene ist vor allem: Sie sind kein Sonderfall und Sie müssen Ihre Probleme auch nicht verbergen. Es gibt viele Menschen mit Angstsymptomen und Angststörungen. Bei Therapeuten oder Betroffenen-Gruppen finden Sie Beratung, News und wertvolle Informationen, die zeigen: Sie sind mit Ihrem Problem nicht alleine.

Von Selbsthilfe-Organisationen werden unter anderem folgende Anregungen gegeben:
1 Angstgefühle und -symptome sind sehr verstärkte, aber letztlich normale Stressreaktionen.
2 Keine Sorge vor den Symptomen: Angstreaktionen schaden der Gesundheit nicht.
3 Bleiben Sie im Hier und Jetzt: Verstärken Sie Ängste nicht durch Katastrophenvorstellungen.
4 Verweilen in der Situation, bis die Angst abklingt, beobachten Sie bewusst, wie diese abnimmt.
5 Vermeiden Sie keine Angstsituation – es sei denn, sie birgt reale Gefahren.
6 Setzen Sie sich Schritt für Schritt den Situationen aus, die Angst machen.
7 Wenn Sie in einer Angstsituation sind, nehmen Sie sich Zeit.
8 Seien Sie stolz auf jeden kleinen Erfolg.

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