Tipps

Nervöse Störungen beginnen im Kopf. Viele Menschen kennen das. Die Belastungen des Alltags führen nicht selten zu nervösen Störungen. Versuchen Sie deshalb Ihren Kopf frei zu bekommen. Schaffen Sie Platz für die schönen Dinge des Lebens. Wir zeigen Ihnen was Sie zusätzlich tun können, um sich wieder erholter und entspannter zu fühlen.

Sport kann Nervosität abbauen
Sport baut Stresshormone ab und hilft den Kopf wieder frei zu bekommen.

Sport gegen Stress

Angestaute Energie und der Nichtabbau von Stresshormonen belasten unseren Körper. Wir befinden uns in einem dauerhaften Alarmzustand. Mögliche Folgen: Mangelnde Konzentration, Schlafstörungen und innere Unruhe. Durch körperliche Aktivitäten schaffen wir uns ein Regulativ. Sport baut Stresshormone wie Cortisol ab und hilft den Kopf wieder frei zu bekommen. Aber wie funktioniert das? Wenn wir nach einem anstrengenden und stressgeladenen Tag nach Hause kommen wäre eigentlich das gemütliche Sofa der Ort der Wahl. Hier wird zwar die Atmung ruhiger, der Puls niedriger, der Nachteil dieser Art der Entspannung besteht jedoch im Nichtabbau von Stresshormonen.

Durch Sport hingegen wird ein Reiz gesetzt der uns zwar anspannt, dem aber eine Entspannung folgt. Genau diese Wirkung ist gewünscht. Die Stresshormone werden ins Gleichgewicht gebracht, Glückshormone (Endorphine) aufgebaut.

Aber Vorsicht: Wer sich psychisch und physisch etwas Gutes tun will, sollte sich einen bewussten Reiz setzen, ohne sich zu überfordern und sich damit wiederum einer Stresssituation auszusetzen.

5 Argumente die für Sport sprechen:

• Laufen macht glücklich

Beim moderat betriebenen Ausdauersportarten wie Joggen werden stimmungsaufhellende Botenstoffe Endorphin und Serotonin freigesetzt. Diese glücklich machenden Botenstoffe lassen trübe Gedanken verschwinden und sorgen dafür, dass wir uns trotz der sportlichen Anstrengung entspannt und ausgeglichen fühlen.

• Körperliche Aktivität lenkt ab

Statt immer den gleichen belastenden und stressauslösenden Gedanken nachzuhängen, lenkt Sport ab. Neue Eindrücke und Anregungen lassen die Probleme in einem anderen Licht erscheinen.

• Verstärkte Blut- und Sauerstoffversorgung fördert Kreativität

Regelmäßiger Sport regt die Blut- und Sauerstoffversorgung des Gehirns an. Inspirierende Gedanken fördern die berufliche Kreativität und bringen neue Ideen.

• Frischluft gegen Stress

Besonders gut tut Sport im Freien. Neben Sauerstoffdusche und der positiven Wirkung des Tageslichts auf die Psyche stärken wir auch unser Immunsystem.

• Sport fördert die Stressresistenz

Regelmäßige Bewegung wirkt regulierend auf den Stresspegel im Körper. Der durch sportliche Aktivitäten im Körper aktivierte Stoffwechsel sorgt für eine höhere Stressresistenz.


Nervosität mit einer Atemmeditation im Wald abbauen

Waldbaden

Waldbaden oder Shinrin Yoku ist ein Begriff, der aus Japan kommt. Shinrin Yoku bedeutet auf Deutsch „ein Bad in der Atmosphäre des Waldes“. Eine Therapie durch einen intensiven und bewussten Aufenthalt im Wald kann den Stress abbauen und Nerven beruhigen. Mit einem Waldspaziergang verbringt man eine gewisse Zeit allein um "über sich selbst nachdenken zu können". Dies wirkt positiv auf das Wohlbefinden aus. Meditationen und Atemübungen helfen Energie, Frieden und innere Ruhe zu finden.

Wählen Sie einen ruhigen Waldplatz aus. Schließen Sie die Augen für einen Moment und atmen Sie tief durch. Wichtig ist dabei das zu visualisieren, was Sie belastet. Dann stellen Sie sich vor, dass Sie zu einem Baum mit tief wachsenden Wurzeln werden. Alle negativen Gedanken werden mit jedem Atemstoß in die Wurzeln und darüber in die Erde abgegeben. Mit jedem neuen Atemzug saugen Sie durch Ihre Wurzeln die Kraft und Energie der Erde wieder ein. Neue Gedanken, Ruhe und Entspannung verbreiten sich.


Musik entspannt

Musik hören oder singen

Beanspruchte Nerven lassen sich wunderbar mit ruhiger Musik beruhigen. Während wir die Musik genießen gehen unsere Gedanken auf eine Wanderschaft. Sie spazieren dem Stress und den Problemen des Alltags einfach davon.


Lachen als eine Anti-Stress-Methode
Lachen macht glücklich

Lachen muss sein

Lachen macht glücklich und befreit. Beim Lachen werden Endorphine, Glückshormone, ausgeschüttet. Damit entkrampfen wir unseren Körper und können besser entspannen


Positiv denken

Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit. Rufen Sie sich positive Bilder ins Gedächtnis. Schöne Erinnerungen und Erlebnisse die Sie genossen haben streicheln Ihre Seele und helfen Ihnen zu entspannen.


Autogenes Training zur Beruhigung und Entspannung
Autogenes Training ist ein Klassiker der Entspannungsverfahren.

Autogenes Training 

Autogenes Training ist ein „Klassiker“ der aktiven Entspannungsverfahren. Es wurde aus der Hypnose heraus entwickelt. Dabei handelt es sich um autosuggestive Entspannungsverfahren. Durch die Konzentration auf kurze Leitsätze und Bilder wie „Meine Atmung ist ganz ruhig und gleichmäßig“ oder „Meine Arme werden schwer“ werden körperliche Veränderungen erreicht, die der Entspannung dienen.


Konzentrierte Entspannung tut gut. Unruhe und Gereiztheit werden positiv beeinflusst.

Yoga und Pilates

Yoga ist eine Jahrtausend alte Methode um Körper und Seele ins Gleichgewicht zu bringen. Auch Pilates ist eine sehr gute Möglichkeit den Kopf endlich frei zu bekommen- zu entstressen.


Essen macht glücklich

Essen macht glücklich – die richtige Ernährung ist wichtig.

Seien Sie lieb zu sich. Eine gesunde und ausgewogene Ernährungsweise wirkt sich positiv auf ihre Stimmung aus. Helfen Sie Ihrem Körper durch die richtige Ernährung bei der Bewältigung von Stress und nervösen Störungen. Gesunde Unterstützung bieten dabei eine Reihe von Nahrungsmitteln. Dazu ist es wichtig zu wissen, dass fürs Glücklich sein besonders das Glückshormon Seratonin verantwortlich ist. Um einen hohen Serotonin-Spiegel zu erreichen benötigt unser Körper Nahrungsmittel, die reich an der Aminosäure Tryptophan sind. Zusammen mit Tryptophan und einem Enzym sind unsere Nervenzellen in der Lage genügend Serotonin zu produzieren. Die essentielle Aminosäure Tryptophan kann der menschliche Organismus jedoch nicht selbst herstellen. Sie muss über die Nahrung aufgenommen werden. Einige Lebensmittel enthalten mehr Tryptophan als andere und sind deshalb für uns besonders wichtig. Zu ihnen zählen:

  • Käsesorten wie Parmesan und Emmentaler
  • Nüsse wie Cashew-Nüsse, Haselnüsse und Erdnüsse
  • Sojabohnen
  • getrocknete Erbsen
  • Weizen, Weizenkeime und Weizenkleie
  • Mager-Quark
  • Naturreis
  • getrocknete Datteln und Feigen
  • Bananen und
  • Avocados

Neben tryptophanhaltigen Nahrungsmitteln sollte auch reichlich Obst und Gemüse, hochwertiger Fisch oder Fleisch verzehrt werden. Denn auch hier gilt: Alles in Maßen.